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GSP-Ritterburgen sind ein Hit

GSP-Ritterburgen sind ein echter Hingucker.

In den Chroniken und Geschichtsbüchern der sonst historisch so geprägten Probstei ist wohl von Ritterburgen nichts bekannt. Das haben die rund 140 Schüler aus den sechs Klassen des siebten Jahrgangs der Gemeinschaftsschule Probstei (GSP) in Schönberg in den vergangenen Wochen und Monaten nun eindrucksvoll nachgeholt. In einem beispielhaften Projekt des Faches Weltkunde ließ der Arbeitsauftrag „Bau einer Ritterburg“ die Schüler tief in die Zeit des Mittelalters eintauchen. In Theorie und Praxis haben sich die Siebtklässler intensiv mit der Epoche auseinandergesetzt und die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen. Mit viel Eifer und Leidenschaft sind fast dreißig „Probsteier“ Ritterburgen in allen Größen und aus ganz unterschiedlichen Materialien entstanden. Die besten von ihnen wurden nun in einer kleinen Feierstunde der Schul-Öffentlichkeit vorgestellt.

Wer in diesen Tagen die Lehrerzimmer, Fach- oder Büroräume der Gemeinschaftsschule Probstei (GSP) in Schönberg besucht, kann sie nicht übersehen. Rund dreißig zum Teil spektakulär gebaute Ritterburgen aus dem Mittelalter schmücken die Räume der Schule und lassen manch Besucher von Rittergeschichten, Drachen und Prinzessinnen träumen. „Zum ersten Mal hat die Fachschaft Weltkunde dieses Projekt für den siebten Jahrgang angebahnt. Es sollte auch als Vorbereitung für die verpflichtende abschlussrelevante Projektprüfung im neunten Jahrgang dienen. Was unsere Schüler aber schon hier geleistet haben, hat alle unsere Erwartungen übertroffen. Die Ergebnisse sind großartig. Wir werden dieses Thema nun fest für die kommenden siebten Jahrgänge verankern“, freute sich Inka Feldkamp, GSP-Fachschaftsleiterin.

Über mehrere Wochen hatten die Schüler den anspruchsvollen Auftrag, in Partnerarbeit, in Kleingruppen oder auch alleine eine Ritterburg zu bauen. Zunächst mussten sich die Schüler aber in aufwändigen Recherchen die historischen Hintergründe des Mittelalters erschließen und in einem Portfolio zusammentragen. Danach ging es an den Bau der Burgen, bei dem Größe und Materialien freigestellt waren. Entstanden sind kleine und große Kunstwerke aus Papier, Gips, Karton, Modelliermasse oder Holz und die Schüler waren durchweg begeistert. „Das war toller Unterricht, bei dem man am meisten lernt. In unserer Gruppe hat die Zusammenarbeit super funktioniert und auf unser Modell sind wir auch richtig stolz“, freuten sich beispielsweise Daria, Finn, Anne und Yorck aus der Klasse 7d, die gemeinsam eine überaus ansehnliche Burg gebaut haben. Und Mitschüler Maurice Taube (7a), der auf seiner Burg sogar eine kleine Beleuchtung aus Kerzen installiert hat, erzählt: „Das war eine so spannende Aufgabe, die auch meine Mutter begeistert hat und die mir dann sogar ein bisschen geholfen hat. Das hat richtig viel Spaß gemacht und unsere Familienburg ist so ziemlich cool geworden.“

Am vergangenen Donnerstag wurden die jeweils beiden besten Burgen der sechs Klassen im Beisein von GSP-Schulleiter Wolfgang Wittmaack auf der Bühne der neuen Aula erstmals vorgestellt. Die Auswahl war nach Aussage der Weltkundelehrer sehr schwer, weil in allen Klassen so viele gelungene Bauwerke entstanden sind. „Das Mittelalter war eine sehr interessante Epoche, die ihr euch im Rahmen des Projekts mit den Ritterburgen sehr handlungs- und produktionsorientiert erschlossen habt. Das hierzu Gelernte werdet ihr sicherlich nicht so schnell vergessen. Ich gratuliere euch zu den beeindruckenden Ergebnissen“, lobte auch Schulleiter Wolfgang Wittmaack die Schüler seines siebten Jahrgangs. Der Schulleiter hatte im Vorfeld schon Kontakt zum Schönberger Bürgermeister Peter Kokocinski aufgenommen, der gerne einige Exponate im neuen Schönberger Familienzentrum im Eichkamp ausstellen möchte. (Lü)