Beeindruckendes GSP-Musikkonzert

GSP überzeugte mit einem gelungenen Abend voller Musik.

Trotz der herrlichen sommerlichen Temperaturen füllte sich am vergangenen Dienstagabend die festlich geschmückte Sporthalle der Gemeinschaftsschule Probstei (GSP) zum alljährlichen Schuljahresabschlusskonzert mit zahlreichen Zuhörern. Eingeladen hatten die GSP-Fachschaft Musik und ihre Musiklehrer Kristin Krumbeck und Marcus Bense. Und rund zweihundert Musikliebhaber waren gekommen.

Die Streicherklassen des fünften und sechsten Jahrgangs starteten das abwechslungsreiche Programm und überzeugten mit einer Vielzahl an kleineren Stücken. Am Ende ihres Auftritts spielten beide Klassen das erste Mal gemeinsam den „Bananaboat-Song“, ein jahrgangsübergreifendes Experiment, das gelang. Unterstützt wurden die Schüler auch bei diesem Stück von den Kolleginnen der Plöner Kreismusikschule, Gabi Hubrich, Ute Pauleit und Martina Wolter sowie von Jürgen Sieben, die allesamt an der GSP für den Instrumentalunterricht verantwortlich sind. Herausragend und absolut überzeugend spielte Lotta Wolter die Solopartie des bekannten Liedes mit einfühlsamen Vibrato.

Im Anschluss gelang den beiden Bläserklassen unter Leitung von Marcus Bense und Kristin Krumbeck ein abwechslungsreicher Auftritt. Der kraftvolle Klang der Bläser und der Rhythmusgruppe bildeten einen kontrastreichen Gegensatz zu den zarteren Klängen der Streicher. Rockiges, Traditionelles und Klassisches folgten aufeinander und auch der „Fluch der Karibik“ im temperamentvollen Arrangement von Ute Pauleit durfte nicht fehlen.

Die Musik-AGs der GSP spielten in kleiner Besetzung. Die Pustefix-Bläser gaben „Louie-Louie“ und „Rock around the clock“ und die Young Stars interpretierten einfühlsam „You’ll be in my heart“.

Die Wahlpflichtunterrichtskurse, kurz WPU, folgten mit rhythmischen und sanften Melodien. Frau Krumbeck leitete bewährt souverän den WPU der Klassenstufe 8 mit dem „Rumba Flamenca“ aus der Feder des Lütjenburger Musiklehrers Eckard Vogel, ebenso wie das Traditionel „Amazing Grace“, das von Undine Zorn hervorragend gesungen wurde. Barocke Varianten des „Pachelbel Kanons“ mit Orff-Instrumenten bildeten den Abschluss dieses Kurses, bevor der nächste WPU (9.Klasse) zwei Balladen mit eindrucksvoller Vocal-Line zum Besten gab, die von Jan Erik Keller gefühlvoll begleitet wurden.

Die Theatermusik hat eine lange Tradition an der GSP und wird seit Anbeginn der Theaterarbeit von Schülern eigens entwickelt und komponiert. Einen Auszug aus den letzten zwei Produktionen des Schuljahres wurde präsentiert. Aus Ronja Räubertochter sang Lena Fink-Stoltenberg ihr eigens komponiertes Wolfslied, zu dem sie eine eigene, sehr persönliche Einleitung vortrug. Der Samba dos Matrosos aus Die Schatzinsel ist Theaterbesuchern wohl noch gut in Erinnerung. Den Abschluss bildete der Schlussgesang der Baronin, der von Ayla Ludwig komponiert und eindrucksvoll vorgetragen wurde.

Die Schönberger Schulband wartete in kleiner Besetzung mit beachtlichen Gesangsdarbietungen auf, und die Lehrerband beendete gekonnt mit Herbie Hancocks „Cantaloupe Island“ einen amüsanten und unterhaltsamen Abend, bei dem allen Schülern die Aufregung aber auch die Freude des Musizierens und der Stolz über die erbrachte Leistung anzusehen war. Die GSP-Musiker haben Schönberg wieder einmal als „Kulturstadt“ eindrucksvoll repräsentiert. (Lü)

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