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Schöne Ferien und ein frohes Osterfest

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

liebe Freunde und Förderer unserer Gemeinschaftsschule Probstei!

Wir wünschen euch und Ihnen ein frohes Osterfest und eine erholsame Zeit.

Bleibt und bleiben Sie gesund! :-)

Ihre Mitarbeiter, Lehrkräfte und Schulleitung der GSP

 

 

 

Gute GSP-Nachrichten zum Osterfest

Schönberger Schule geht mit positiven Nachrichten in die Ferien! :-)

Am Mittwoch, 31. März findet an den Schulen des Landes der letzte Schultag vor den Osterferien statt. Auch an der Gemeinschaftsschule Probstei (GSP), die in den vergangenen Wochen durch die Pandemie und vor allem durch den schweren Brand, der einen Teil des Schulgebäudes vollständig zerstört hat, wohl die bewegtesten Zeiten in ihrer Historie zu bewältigen hatte. Der allgemeine Tenor: Mit hoher Professionalität, Empathie und viel Engagement ist es trotz der stürmischen Bedingungen gelungen, das Schulschiff auf Kurs zu halten und es noch fitter für die künftigen Aufgaben und Herausforderungen zu machen. So gibt es kurz vor den Ferien viel Positives zu berichten.

Das Wichtigste vorab: Die ersten Prüfungen für das Abitur und die ersten allgemeinbildenden und mittleren Schulabschlüsse konnten in diesen Tagen reibungslos und ohne Einschränkungen erfolgreich durchgeführt werden. Auch ist es gelungen, jeder Klasse einen Raum und jedem Schüler einen Sitzplatz zur Verfügung zu stellen. Normalitäten, die in Krisenzeiten zur Besonderheit werden. „Wir haben jeden Winkel auf dem Campus ausgenutzt, unsere Grundschule hat uns Räume für drei Klassen und die Verwaltung zur Verfügung gestellt und unsere Sportabiturienten trainieren an der DGS in Probsteierhagen, dafür sind wir sehr, sehr dankbar“, sagt GSP-Schulleiter Timo Hepp. Die bereits über 140 Neuanmeldungen für den neuen fünften Jahrgang im kommenden Sommer belegen zudem eindrucksvoll, dass Schüler und Eltern ein großes Vertrauen in den Schönberger Schulstandort haben.

Auch ein Großteil des Bauschutts ist mittlerweile von der Brandstelle geräumt. Durch die kompetente Unterstützung des Schönberger Hausmeisterteams konnten die verschiedenen Gewerke, die die Reinigung, Trocknung und den Abbruch vorgenommen haben und die die Versorgungsleitungen wieder herstellen, zielgerichtet koordiniert werden. „Wir sind für die vielen Handwerker, Techniker und Ingenieure derzeit die ersten Ansprechpartner vor Ort und können viel Unterstützung in allen Bereichen gewähren. Das ist neben unseren Alltagsaufgaben viel zusätzliche Arbeit, aber wir machen das gern“, sagen die GSP-Hausmeister Stephan Mohr und Matthias Schlünsen stellvertretend für das ganze Team.

Erste durch Geruch oder Löschwasser betroffene Räume konnten so auch nach und nach wieder in Gebrauch genommen werden. Es geht schrittweise voran. Entlastung bringen dann auch die modernen acht Wohncontainer, die mit zwei Sanitäreinheiten in den Osterferien geliefert und aufgestellt werden. Die Sohle der Brandstelle und einige kleinere und größere Nebengebäude, die nach statischer Berechnung ebenfalls nicht gehalten werden können, werden voraussichtlich auch in den Osterferien abgerissen. Auch da funktioniert die Zusammenarbeit mit der Provinzial-Versicherung beispielhaft.

Und natürlich, das ist der Probsteier Weg, geht der Blick längst wieder nach vorne. Die Schule hat in enger Zusammenarbeit mit dem Schulträger bereits einen ersten Raumbedarf erstellt, da geht es um Klassen- und Nebenräume und um die Fachräume für Musik, Technik und Textillehre. „Ich habe schon so einige Schulen als Lehrkraft und durch meine langjährige Tätigkeit als Studienleiter in Schleswig-Holstein kennenlernen dürfen. Die Zusammenarbeit mit unserem Schulträger, dem Schulverband Probstei, ist einzigartig. Ich kann mich nur bei den Bürgermeistern und Vertretern der Mitgliedsgemeinden ganz herzlich für das großartige Engagement in diesen nicht einfachen Zeiten bedanken. Die Schulgemeinschaft ist auch dadurch noch enger zusammen gerückt“, sagt Schulleiter Timo Hepp und ergänzt, „Politisch ist die Osterruhe in Berlin ja zurückgenommen. Ich wünsche meinen Schülern, ihren Eltern, unseren Freunden, meinem Kollegium und meinen Mitarbeitern aber ganz bewusst eine intensive Osterruhe. Sie haben Herausragendes geleistet und nun mal Pause und Ruhe verdient.“ (Lü)

Erfolgreiches Testzentrum an der GSP

Testzentrum für Schüler in der Schönberger Sporthalle eröffnet.

Die rund 1400 Schüler der Gemeinschaftsschule Probstei (GSP) und der Schönberger Grundschule an den Salzwiesen haben seit dieser Woche bis zu den Osterferien die Möglichkeit einen freiwilligen Covid19-Antigen-Selbsttest vorzunehmen. In der Schönberger Sporthalle haben Schüler und Lehrkräfte hierfür in Windeseile nach den Vorgaben des Ministeriums in Kiel ein Testzentrum eingerichtet. Cora und Moritz aus dem zehnten Jahrgang der GSP, waren die ersten beiden Schönberger Schüler, die den Test unter der fachkundigen Anleitung von GSP-Lehrkraft Tobias Wilke durchgeführt haben. Beide Ergebnisse waren negativ. „Das gibt ein gutes Gefühl für die anstehenden Prüfungen. Toll, dass unsere Schule sich so für unsere Gesundheit einsetzt“, sagen Moritz und Cora. Insgesamt 600.000 Selbsttests hat die Landesregierung als wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung an die Schulen im Land verteilt. Lesen Sie weiter auf Seite….

Angebot auf freiwilliger Basis: knapp 400 Tests negativ. Auf dem Schönberger Campus testen sich die Schüler selbst.

Rund 600.000 Covid19-Antigen-Selbsttests hat die Landesregierung in dieser Woche mit Unterstützung des THW an die Schulämter des Landes ausgeliefert. Rund 2000 davon hat Schönbergs Schul-Hausmeister Stephan Mohr zu Wochenbeginn aus dem Schulamt in Plön abgeholt. Ziel: Noch vor den Osterferien sollen möglichst viele Schüler die Möglichkeit haben, einen Schnelltest an den Schulen selbst durchzuführen. „Die Selbsttests sind ein weiterer Baustein, um den Unterrichtsbetrieb aufrecht zu erhalten und ihn noch sicherer zu gestalten. Dadurch leisten wir auch einen gemeinsamen Beitrag zur Bekämpfung der Coronapandemie“, sagt Bildungsministerin Karin Prien.

Am vergangenen Montag sind die Schulen in Schleswig-Holstein über die Kampagne „#WIRTESTEN“ informiert worden. „Nach einer anfänglichen Skepsis haben wir uns dann doch schnell auf den Weg gemacht und die Turnhalle zum Testzentrum umfunktioniert. Die Selbsttests, die nur nach einer Einverständniserklärung aller Sorgeberechtigten und auf freiwilliger Basis durchgeführt werden können, sind recht einfach aufgebaut und daher gut an Schulen durchführbar. Letztlich hilft alles, was unseren Schülern in diesen schwierigen Zeiten ein wenig Sicherheit und Klarheit gibt“, sagt GSP-Schulleiter Timo Hepp.

Der Start am Montag gestaltete sich noch schleppend, nur wenige Schüler machten von dem freiwilligen Testangebot Gebrauch. „Das mag daran liegen, dass unsere älteren Schüler ihren Fokus derzeit eher auf ihre Abschlussprüfungen legen und jede Zeit nutzen, um sich noch intensiver vorzubereiten. Auch muss man sich erst an die vielen formalen Vorgaben gewöhnen“, sagt GSP-Pädagoge Tobias Wilke, der die Selbsttestaktion auf dem Schönberger Schulcampus federführend organisiert.

Im Verlauf der Woche wurde das Angebot immer besser angenommen. Insbesondere die Schüler der jüngeren Jahrgängen nutzen die Gelegenheit sich selbst zu testen. So waren bis zum Redaktionsschluss unserer Zeitung rund 150 Schönberger Grund- und gut 200 Gemeinschaftsschüler zum Test angetreten.

„Das Angebot wurde von Tag zu Tag besser angenommen und die Schüler haben die Tests sehr konzentriert und ernsthaft durchgeführt, auch wenn das Stäbchen im Nasenloch mal ein wenig gekitzelt hat. Alle Testergebnisse waren bis heute negativ. Ein Test musste wiederholt werden, weil er gar kein Ergebnis angezeigt hat und auch das war beim zweiten Durchgang negativ. Der hohe Aufwand lohnt sich“, zog Tobias Wilke eine erste positive Bilanz der Testaktion.

In der kommenden Woche haben insbesondere die Schüler des 13. Jahrgangs der GSP die Gelegenheit, einen Selbsttest durchzuführen. Für sie steht am Dienstag die erste schriftliche Abiturprüfung auf dem Stundenplan. Wie es nach den Osterferien mit den Testungen weitergeht, ist politisch noch nicht entschieden. Sollten flächendeckend genug Tests vorhanden sein, wäre ein häuslicher Test sicher am effektivsten und einfachsten. Am Schönberger Schulzentrum hat man nun aber Erfahrungen sammeln können und ist auf alle möglichen Entscheidungen gut vorbereitet. Nur über den Ort weiterer Testungen muss dann neu nachgedacht werde. Die Sporthalle soll und muss dann auch wieder den Sportlern von Schule und Verein zur Verfügung stehen. (Lü)